Die Faszination des Meeres – Website für das Ozeaneum

Das Meer fasziniert seit jeher die Menschen. Diese Faszination erlebbar zu machen, diesem Auftrag hat sich die Stiftung Deutsches Meeresmuseum verschrieben. Dazu ist eine Internetplattform nötig, die diese Faszination auch an den potentiellen Besucher weitergibt und neugierig macht auf die ganz eigene Welt der Meere.

Die Entscheidung, in ein Museum zu gehen, erfolgt oft spontan. Für Urlauber ist sie zudem maßgeblich vom Wetter abhängig. Um sich diesem Kundenverhalten anzupassen, wünschte sich die Stiftung Deutsches Meeresmuseum, dass der Fokus auf eine mobile Gerätebedienung gelegt wird. Dadurch soll der potentielle Besucher noch in der Entscheidungsfindung unterwegs abgeholt werden. Auch der Onlinekauf von Tickets sollte mit der neuen Webplattform gesteigert werden.

Die Stiftung Deutsches Meeresmuseum vereint mit dem OZEANEUM auf der Hafeninsel Stralsund, dem MEERESMUSEUM Stralsund, dem NATUREUM Darßer Ort und dem NAUTINEUM auf dem Dänholm gleich vier Standorte unter einer Dachmarke.

Das neue Webportal vereint die Website der Stiftung, alle vier Museumsstandorte sowie die Website kindermeer.de in einem einheitlichen Redaktionssystem auf Basis des Open Source Systems TYPO3.

Design: Mobile first

Das Design wurde vom Schweriner Grafikbüro fachwerkler auf Basis einer zwischen den fachwerklern, Qbus und dem Kunden gemeinsam erarbeiteten Konzeption entwickelt.

Die neue Internetseite präsentiert sich auf mobilen Geräten als eine aufgeräumte Seite mit leicht zu erfassenden Navigationsmöglichkeiten. Informationen wie Preise, Öffnungszeiten und Anfahrt sind auf der Startseite prominent erreichbar. Highlights wie die nächste Fütterung sind sofort auf der Startseite zu finden.

Große emotionale Bilder, eingebettet in einem klaren Design machen Lust auf ein Erlebnis in den Museen. So werden auch neueste Aktivitäten im Museum leicht kommuniziert. Durch das Arbeiten mit Boxen kann das responsive Verhalten bestens berücksichtigt werden und wird hier sinnvoll eingesetzt. Um den potentiellen Besucher die Entscheidung zu erleichtern, bleiben Icons für ein Ticketkauf immer präsent.

Unter der Haube: TYPO3 extended

Im Rahmen der TYPO3 Multisite-Installation wurden folgende Basis-Extensions eingesetzt:

  • qbContact  für Kontaktpersonen, Ansprechpartner auf der Website
    (eine Qbus TYPO3-Erweiterung)
  • realURL für suchmaschinenfreundliche URLs
  • gridelements für rasterbasierte Inhaltspositionierung auf einer Seite
  • DCE zur Konstruktion individueller Inhaltstypen

Die in TYPO3 standardmäßig vorhandene Suchlösung ist „indexed search“. Sie basiert auf der Indizierung bereits gerenderter Inhalte. Das bedeutet, das Inhalte, die noch nie angezeigt worden sind, auch nicht für die Suche indiziert sind.

Eine bessere Lösung stellt die Erweiterung ke_search da. Sie generiert den Suchindex aus den Datenbankinhalten. Dateien (pdf, word) und einige häufig verwendete TYPO3-Erweiterungen, wie etwa „tx_news“ werden ebenfalls standardmäßig von der Indizierung erfasst. Durch zu programmierende Suchadapter können weitere Datenbankinhalte, etwa solche aus speziellen TYPO3-Extensions, wie z. B. hier der Ticket-Shop, in die Suche eingebunden werden.

Ein wichtiges Merkmal der Suchfunktion mit ke_search ist die Möglichkeit, das Suchergebnis nach Kategorien sortiert auszugeben, z. B. nur News oder nur Produkte usw. Das ist besonders für den Betrieb mehrere Websites unter einem Dach eine Schlüsselfunktion.

Datendrehscheibe des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern

Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern (TMV) betreibt eine Datendrehscheibe. Das ist eine Datenbank, in der Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten und andere touristische Daten zentralisiert gesammelt und wieder verteil werden. Einzelne Anbieter können hier ihre Daten sowohl einspeisen als auch auf ihrer eigene Website, ggf. ergänzt um Daten anderer Anbieter ausgeben.

Aus der OZEANEUM-Website werden die Fütterungszeiten als Veranstaltungen in die Datendrehscheibe des TMV per Schnittstelle automatisiert übertragen. Dazu wurde eigens eine entsprechende TYPO3-Extension programmiert.

Bestens informiert

In die Website wurde ein Newsletter integriert. Als eigentliche Newsletterplattform wurde der Dienst newsletter2go.de empfohlen. Grundsätzlich hätte man sich auch für eine TYPO3-interne-Lösung z. B. auf Basis der Extension „directmail“ entschieden können. Massen-E-Mails vom eigenen Webserver aus zu versenden, kann aber nicht empfohlen werden, da diese leicht als Spam klassifiziert werden. Dienstleister wie newsletter2go sind in der so genannten „Certified Senders Alliance“ zusammengeschlossen, die eine solche Einstufung als Spam verhindert. Die Integragtion von newsletter2go und TYPO3 umfasst die An- und Abmeldung für den Newsletter sowie das automatische Ablegen versendeter Newsletter in einem Archiv auf der Website.

Support und Weiterentwicklung

Qbus betreut das Projekt weiter im Rahmen eines Supportvertrages. Neben der Sicherung eines reibungslosen Betriebes werden auftretende Probleme gelöst und weitere funktionale und inhaltliche Wünsche des Kunden Stiftung Deutsches Meeresmuseum umgesetzt.

Auf einen Blick

  • Projekt: Webportal der Stiftung Deutsches Meeresmuseum mit insgesamt sches Websites, unter anderem OZEANEUM.de
  • Kunde: Deutsches Meeresmuseum
    Museum für Meereskunde und Fischerei · Aquarium
    Stiftung des bürgerlichen Rechts
  • Ansprechpartner: Herr Robert Köhn
  • Projektlaufzeit: Juni 2015 bis März 2016
  • Projektvolumen: ca. 60 Tagewerke

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