Das Imperium schlägt zurück oder was bei der Nutzung von Google Maps neu zu beachten ist

Aus Google Maps wird Google Maps Platform. Im Mai 2018 angekündigt und seit Juni schrittweise umgesetzt, ändert Google seine Nutzungsbedingungen für Google Maps. Auch für den bisherigen kostenlosen Standard-Plan muss nun ein Zugangsschlüssel beantragt und eine Zahlungsmöglichkeit hinterlegt werden. Damit gelten auch neue Preise und Rabatte.

Im Juni hat Google für die Nutzung der Maps neue Bedingungen eingeführt. Um Google Maps auf einer Webseite einzubetten, nutzt man verschiedene Zugangs-Schnittstellen (Application Programming Interfaces – API) zu den entsprechenden Google Diensten.

Das sind Browseraufrufe, wie etwa:

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https://maps.googleapis.com/maps/api/staticmap?center=XXXX&zoom=9...

Bislang konnte man die Google-Maps-API ohne speziellen Zugangsschlüssel (Access Key) mehrheitlich kostenlos nutzen. Das ist nun nicht mehr möglich. Ohne Zugangsschlüssel werden Karten auf Websites nur noch in einer geringeren Auflösung und mit dem Wasserzeichen „nur für Entwicklungszwecke“ angezeigt (siehe: https://cloud.google.com/maps-platform/user-guide/).

Es gibt auch keinen ausschließlich kostenfreien Nutzungsplan mehr. Allerdings wird die Nutzung bis zu einem Betrag von 200 US-Dollar im Monat von Google rabattiert. Wie weit kommt man damit? So genau sagt Google das nicht, liefert aber Beispiele: https://cloud.google.com/maps-platform/pricing/?hl=de

28.500 Aufrufe dynamischer Karten im Web

Eine Immobilienwebsite, in die dynamische Karten eingebettet sind, damit Nutzer sich Wohnungen und Häuser sowie die umliegende Nachbarschaft ansehen können.

Die Abrechnung erfolgt exakt verbrauchsorientiert und hängt zudem von der Art der Nutzung ab. Insgesamt werden 18 verschiedene Schnittstellen angeboten.

Man wird den Verbrauch also selbst genau im Auge behalten müssen. Glücklicherweise kann aber der Maximalbetrag in den Einstellungen bei Google begrenzt werden. Im schlimmsten Fall wird so bei zu hohem Verbrauch am Monatsende lediglich die Auslieferung der Karten durch Google unterbunden.

Es ist klar, dass eine so hochwertige Dienstleistung wie Google Maps nicht kostenlos erbracht werden kann. Insofern ist es nachvollziehbar, dass hier nun Monetisierungskonzepte eingeführt werden.

Wir testen alternativ nun die Möglichkeit, Ihnen auch Open Source Systeme wie Open Street Map anbieten zu können.

 

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